The Trade Desk entlässt 575 Mitarbeiter mitten in der Kokai-Umstellung
The Trade Desk streicht 15 Prozent der Belegschaft mit sofortiger Wirkung. CEO Jeff Green verweist auf 1,5 Milliarden Dollar Cash und keine Schulden.
Dieser Text wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes vollständig von einer Künstlichen Intelligenz (KI) generiert und nicht redaktionell geprüft.
KI-generiert The Trade Desk hat seinen Beschäftigten am 3. September 2026 per E-Mail mitgeteilt, dass die globale Belegschaft ab dem folgenden Tag um rund 15 Prozent schrumpft. Betroffen sind nach Unternehmensangaben zum Jahresende 2025 rund 3.843 Vollzeitstellen in 21 Ländern, was etwa 575 gestrichene Positionen bedeutet. Der Schritt trifft Kunden mitten in der laufenden Migration auf die neue Plattformgeneration Kokai.
CEO Jeff Green verschickte die Nachricht mit dem Betreff „Important TTD team and business focus updates“ zeitgleich an alle Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist. Die individuellen Kündigungen folgten laut Green innerhalb von 15 Minuten nach Versand der E-Mail, veröffentlicht wurde sie über The Current, das unternehmenseigene Fachmedium. Eine separate Pressemitteilung gab es nicht, betroffene Funktionen oder Regionen wurden nicht benannt, Restrukturierungskosten nicht beziffert. Green sprach lediglich von „Transition Packages“, ohne deren Konditionen zu nennen.
Bilanz als Gegenargument zur Krisenlesart
Ein Großteil der E-Mail diente dazu, den Eindruck einer Notmaßnahme zu entkräften. Green verwies auf rund 1,5 Milliarden Dollar Cash und keine Schulden in der Bilanz sowie eine ungenutzte revolvierende Kreditlinie über 750 Millionen Dollar mit Laufzeit bis 2031. Er stellte dem eine Dekade Umsatzwachstum gegenüber: 202 Millionen Dollar im Jahr 2016, dem Jahr des Börsengangs, gegenüber knapp 2,9 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Zum jüngsten Quartal formulierte er vorsichtiger und sprach von „moderatem Wachstum“ – tatsächlich lag der Umsatz im zweiten Quartal 2026 bei 715 Millionen Dollar, ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber 37,6 Millionen Dollar unter den Erwartungen der Analysten. Die Aktie war danach um mehr als 24 Prozent eingebrochen. Die Prognose für das dritte Quartal liegt bei mindestens 650 Millionen Dollar und würde einen Rückgang von rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeuten – der erste in der Geschichte des börsennotierten Unternehmens.
Kleinere Teams statt großer Scrums
Organisatorisch setzt der Schritt eine Entwicklung fort, die seit der großen Reorganisation im Dezember 2024 läuft, als das Unternehmen sein Engineering in 100 Scrum-Teams gliederte. Green kündigte nun „kleinere Pods und kleinere Scrums, aber mit größerem Fokus“ an und versprach dadurch mehr Agilität, Ownership und Tempo. Welche Teams davon profitieren und welche schrumpfen, blieb offen. Bereits auf dem Earnings Call zum zweiten Quartal hatte Green angekündigt, Ressourcen künftig auf wenige priorisierte Initiativen zu konzentrieren, während andere Bereiche nicht weiterwachsen würden.
Zeitliche Nähe zu Gerichtsentscheidung und Nasdaq-Frist
Die E-Mail folgte einen Tag auf die Entscheidung von Richterin Leonie Brinkema im US-Kartellverfahren gegen Googles Werbetechnik, die strukturelle Eingriffe wie eine Abspaltung von AdX ablehnte und stattdessen Verhaltensauflagen verhängte. Green sprach in der E-Mail nur vage von „aktuellen Schlagzeilen“, ohne Google oder das Verfahren namentlich zu erwähnen. Parallel läuft für The Trade Desk eine Nasdaq-Frist bis zum 21. September 2026, bis zu der die Zusammensetzung des Vorstands wieder den Unabhängigkeitsanforderungen entsprechen muss. Es ist bereits die dritte Personalmaßnahme innerhalb von zwei Jahren, nach der Reorganisation im Dezember 2024 und einer kleineren Kündigungswelle im Dezember 2025 mit rund 39 betroffenen Stellen.
Meldungen wie diese, jeden Werktag um 7:00
Eine Mail, kein Füllmaterial.
Bestätigung ging an Ihre Adresse.


