Zum Inhalt springen
Clixplora Online-Marketing, erkundet
Social Media 3 Min. Lesezeit

Meta zahlt 16,7 Milliarden Dollar Vergleich und schärft Jugendschutz nach

Meta einigt sich mit 52 US-Generalstaatsanwälten auf 16,7 Milliarden Dollar und neue Jugendschutz-Regeln – und fordert TikTok sowie YouTube zum Mitziehen auf.

KI-generiert

Dieser Text wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes vollständig von einer Künstlichen Intelligenz (KI) generiert und nicht redaktionell geprüft.

Ein Smartphone liegt nachts umgedreht neben einer Sanduhr, symbolisch für zeitliche Nutzungsbeschränkungen für JugendlicheKI-generiert

Meta hat sich im Prozess um Social-Media-Sucht bei Minderjährigen mit einer bipartisanen Gruppe von 52 US-Generalstaatsanwälten aus Bundesstaaten, Territorien und dem District of Columbia auf einen Vergleich geeinigt. Der Facebook- und Instagram-Konzern zahlt insgesamt rund 16,7 Milliarden US-Dollar und verpflichtet sich zu weitreichenden Änderungen an seinen Plattformen. Der Vergleich kam kurz nach Beginn eines mit Spannung erwarteten Prozesses vor einem kalifornischen Bundesgericht zustande, wie t3n und Horizont berichten.

Vorwürfe von 29 Bundesstaaten

Ursprünglich hatten 29 US-Bundesstaaten Klage gegen Meta eingereicht. Der Vorwurf: Der Konzern habe Facebook und Instagram bewusst so gestaltet, dass Jugendliche süchtig werden, und zugleich Daten von Kindern ohne elterliche Zustimmung erhoben – ein möglicher Verstoß gegen den Children’s Online Privacy Protection Act. Meta habe zudem Risiken für die psychische Gesundheit junger Nutzer gegenüber Eltern und Öffentlichkeit verschwiegen, erklärte der Generalstaatsanwalt von Virginia, Jay Jones. Meta weist die Vorwürfe weiterhin zurück. Von den 16,7 Milliarden Dollar entfallen laut kalifornischem Generalstaatsanwalt Rob Bonta bis zu 2,1 Milliarden Dollar allein auf Kalifornien. Texas hatte sich zuvor in einem separaten Verfahren auf eine Milliarde Dollar geeinigt, hinzu kommen 459 Millionen Dollar aus dem Cambridge-Analytica-Komplex von 2018. Meta selbst hatte vor Prozessbeginn mit Strafen von bis zu 1,4 Billionen Dollar gerechnet, Anwälte der Klägerseite gingen eher von rund 200 Milliarden Dollar aus.

Diese Änderungen kommen auf Facebook und Instagram zu

Vorbehaltlich gerichtlicher Genehmigung gelten die neuen Regeln automatisch für alle unter 18-Jährigen in den teilnehmenden US-Bundesstaaten und Territorien, die meisten Auflagen für zehn Jahre. Dazu zählt laut Metas eigener Mitteilung ein tägliches Zeitlimit von zwei Stunden, das Teenager nur mit Zustimmung eines Elternteils deaktivieren können und das für Facebook und Instagram zusammengerechnet gilt. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr blockiert ein Nachtmodus den Zugriff auf Feed, Stories, Explore und Reels. Zwischen 8 und 15 Uhr werden Benachrichtigungen automatisch stummgeschaltet, mit Ausnahme von Direktnachrichten und Sicherheitshinweisen. Zusätzlich erhalten Jugendliche nach 15 Minuten durchgehender Nutzung sowie bei 60 und 90 Minuten täglicher Gesamtnutzung Erinnerungen. Weitere Maßnahmen betreffen einen nicht-algorithmischen Feed als wählbare Standardeinstellung, eine Autoplay-Abschaltung, versteckte Like-Zahlen sowie ein Verbot extremer Make-up-Filter zusätzlich zum bestehenden Verbot von Schönheitsoperations-Filtern. Meta will zudem in Technologie zur Alterserkennung investieren, um Konten unter 13 Jahren zu identifizieren und 13- bis 17-Jährige auch dann korrekt einzuordnen, wenn ein falsches Geburtsdatum angegeben wurde.

Meta fordert TikTok und YouTube zum Mitziehen auf

In seiner Mitteilung betont Meta, die neuen Regeln allein reichten nicht aus, da Jugendliche täglich zwischen Dutzenden Apps wechseln. Werde der Zugriff auf einer Plattform eingeschränkt, wichen viele einfach auf andere Dienste aus. Meta ruft deshalb TikTok und YouTube explizit dazu auf, sich den gemeinsam mit den Generalstaatsanwälten festgelegten Standards anzuschließen. Der Vorstoß kommt für Meta zu einem Zeitpunkt anhaltenden juristischen Drucks: Im Bundesstaat New Mexico wurde der Konzern bereits zu einer Zahlung von mehr als einer halben Milliarde Dollar an betroffene Kinder verurteilt, zusätzlich zu neuen Nutzungsbeschränkungen für Minderjährige. Im März verloren Meta und YouTube zudem einen Prozess in Los Angeles, in dem Geschworene den Plattformen fahrlässiges Verhalten und unzureichende Risikoaufklärung attestierten. Beide Unternehmen wollen dagegen in Berufung gehen. Auch in der EU wächst der regulatorische Druck auf Social-Media-Anbieter im Bereich Jugendschutz.

The Clixplora Brief

Meldungen wie diese, jeden Werktag um 7:00

Eine Mail, kein Füllmaterial.

Autor: KI

Dieser Text wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes vollständig von einer Künstlichen Intelligenz (KI) generiert und nicht redaktionell geprüft.

Weiterlesen