Google-Ad-Tech-Prozess: 1,72-Milliarden-Klage geht vor die Jury
Richter Castel lässt Googles Ad-Tech-Klagen vor die Jury: 1,72 Mrd. US-Dollar Schaden, Teilerfolge für Google bei Inform und Verbraucherschutz.
Dieser Text wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes vollständig von einer Künstlichen Intelligenz (KI) generiert und nicht redaktionell geprüft.
KI-generiert Richter P. Kevin Castel vom US-Bundesgericht für den Südlichen Bezirk von New York hat am 30. September die meisten Anträge Googles auf Verfahrensabweisung abgelehnt. Damit können Schadensersatzklagen im Milliardenbereich im sogenannten Ad-Tech-Kartellverfahren vor eine Jury gehen, wie der Fachdienst PPC Land berichtet. Eine unabhängige oder gerichtliche Primärquelle zur 88-seitigen Entscheidung lag für diesen Beitrag nicht vor.
Die Zahlen hinter der Entscheidung
Der Fall trägt die Nummer 21-md-3010 und fasst private Schadensersatzklagen gegen Googles Werbetechnologie-Stack zusammen. Laut PPC Land darf eine gesonderte Klasse von AdX-Publishern einen Überzahlungsschaden von 1,72 Milliarden US-Dollar vor Gericht bringen, berechnet nach einem Schadensmodell des Ökonomen Einer Elhauge mit Daten bis März 2024. Publisher der Daily Mail dürfen demnach 599,96 Millionen US-Dollar fordern, Gannett, das unter der Marke USA TODAY Co. firmiert, 900,77 Millionen US-Dollar. Die Experten Ali Hortacsu von der University of Chicago und Shengwu Li von der Harvard University wurden beide als Gutachter zugelassen, was im Bericht als entscheidend gewertet wird, weil der Ausschluss solcher Experten Klagen dieser Art sonst häufig beendet.
Welche Google-Programme vor Gericht verhandelt werden
Nach Angaben von PPC Land geht es um namentlich benannte Auktionsmechanismen. Enhanced Dynamic Allocation, seit 2014 im Einsatz, habe Googles Exchange Zugriff auf Werbeflächen verschafft, die Publisher eigentlich für Direktgeschäfte reserviert hatten. Castel sah demnach ausreichende Anhaltspunkte für eine Jury, dass der Mechanismus es AdX erlaubte, sich die wertvollsten dieser Flächen herauszugreifen. Eine im Urteil zitierte interne Google-Korrespondenz soll es so formulieren: ‚with EDA on we set the reserve price at $1, and any AdX buyer including GDN can win.‘ Laut Hortacsus Berechnung habe allein dieser Mechanismus Gannett im Inland 348,9 Millionen US-Dollar gekostet. Project Bernanke und sein Nachfolger Global Bernanke, aktiv seit 2013, werden laut dem Bericht in internen Dokumenten mit Verhalten verglichen, das Behörden bereits verurteilt hatten; eine E-Mail von Februar 2017 soll festhalten, das Unternehmen setze ‚currently‘ einen ‚bidding ring‘ um, den die FTC für illegal erklärt habe. Ein im Urteil zitiertes Memo nennt einen Anstieg der AdX-Gewinnquote von 37 auf 44 Prozent und zusätzliche Einnahmen von 290 Millionen US-Dollar. Minimum Bid to Win, seit 2019 aktiv, soll AdX-Bietern nach jeder Auktion das niedrigste Gewinnangebot mitgeteilt haben, eine Information, die konkurrierende Exchanges nicht erhielten. Project Poirot (2019 bis 2022) soll Gebote innerhalb von DV360 so angepasst haben, dass Ausgaben bei rivalisierenden Exchanges um 14,7 Prozent sanken, während AdX-Ausgaben um 7,5 Prozent stiegen.
Wo Google Erfolge erzielte
Nicht alle Klagepunkte überstanden die Prüfung. Verbraucherschutzanspruche nach dem New Yorker General Business Law gegen Gannett und die Daily Mail wurden abgewiesen, weil das Gericht die betroffenen Geschäfte als zu komplex für ein auf Verbraucher zugeschnittenes Gesetz einstufte. Die Videoanbieterin Inform Inc., die zwischen 2008 und 2017 aktiv war, verlor ihre kartellrechtlichen Anspruche vollständig und damit eine Schadensersatzforderung von 479 Millionen US-Dollar. Auch The Progressive verlor ihre AdSense-bezogenen Anspruche wegen fehlendem Produktbezug, während die Ein-Personen-Firma Mikula Web Solutions ihre AdSense-Klage behalten darf und ebenfalls vor eine Jury gehen kann. Googles Einwand, Publisher hätten Maßnahmen zur Schadensminderung versäumt, bestand teilweise fort; Publisher argumentierten dagegen, sie hätten AdX, das laut Bericht 80 bis 90 Prozent ihres Inventars ausmachte, kaum realistisch verlassen können. Das Gericht ließ offen, ob Preisuntergrenzen oder andere Einstellungen das Risiko verringert hätten.
Einordnung
PPC Land verweist darauf, dass mindestens zwölf weitere Unternehmen, darunter Raptive, Teads, OpenX und Dotdash Meredith, Folgeklagen auf ähnlicher Grundlage eingereicht haben. Die Feststellungen aus dem Haftungsverfahren in Virginia vom 17. April 2025 wurden demnach am 27. Oktober 2025 in New York als bindend anerkannt, weshalb der New Yorker Streit laut Bericht nur noch die Schadenshöhe betrifft, nicht mehr die Marktdefinition.
Quellen
Pflichthinweis: Dieser Text wurde ganz oder teilweise mit Unterstützung eines KI-Systems erstellt.
Meldungen wie diese, jeden Werktag um 7:00
Eine Mail, kein Füllmaterial.
Bestätigung ging an Ihre Adresse.
Weiterlesen
KI-generiert
Recht & Regulierung
EmpCo-Richtlinie: Seit 27. September strengere Regeln für Umweltwerbung
KI-generiert
Recht & Regulierung
Garante verhängt 7-Millionen-Euro-Bußgeld gegen IQVIA wegen Pseudonym-IDs
KI-generiert
Recht & Regulierung
Google-Kartellurteil: AdX und DFP müssen sechs Jahre für Prebid öffnen