Google Ads Editor 2.12 bringt mehr P-Max-Videos und neue Demand-Gen-Funktionen

Google Ads Editor 2.12 erweitert Performance Max, Demand Gen und die Budgetsteuerung. Die neuen Funktionen zielen auf eine präzisere und schnellere Kampagnenverwaltung.
Google Ads Editor 2.12 – Neue Funktionen für Performance Max und Demand Gen

Google hat eine neue Version seines Desktop-Tools für Kampagnenverwaltung veröffentlicht. Laut den offiziellen Release Notes bringt Google Ads Editor 2.12 mehrere Funktionen, die vor allem für Teams mit hohem Kampagnenvolumen relevant sind. Dazu gehören mehr Video-Slots in Performance Max, neue Demand-Gen-Optionen, ein Gesamtbudget für zeitlich begrenzte Kampagnen und zusätzliche Brand-Safety- sowie Tracking-Funktionen.

Die Neuerungen sind nicht nur kosmetisch. Sie betreffen genau die Bereiche, in denen viele Teams aktuell mit Automatisierung, Asset-Produktion und Kontrolle über KI-gestützte Kampagnen arbeiten.

Was neu ist

Zu den wichtigsten Änderungen in Ads Editor 2.12 zählen laut Google:

  • bis zu 15 Videos pro Asset-Gruppe in Performance Max
  • 9:16-Hochformatbilder für Performance-Max-Asset-Gruppen, etwa für vertikale Ausspielungen wie YouTube Shorts
  • neue Demand-Gen-Funktionen wie New-Customer-Acquisition-Ziele, Brand Guidelines, Hotel-Feed-Integration und ein vereinfachter Kampagnenaufbau
  • Gesamtbudgets für Search-, Shopping- und Performance-Max-Kampagnen über Laufzeiten von 3 bis 90 Tagen
  • Text Guidelines mit bis zu 25 ausgeschlossenen Begriffen und 40 Messaging-Restriktionen pro Kampagne
  • Tracking-Templates und Final-URL-Suffixe auf Kontoebene
  • neuer Reporting-Tab für Expanded Final URL Assets
  • Link-Check mit Bulk-Replacement für fehlerhafte URLs

Screenshot-Hinweis: Sinnvoll ist hier ein Screenshot der offiziellen Release-Notes-Seite von Google Ads Editor 2.12 mit den Abschnitten zu Performance Max, Demand Gen und Total Budget.

Was das Update so relevant macht

Für operative Paid-Media-Teams ist die wichtigste Änderung die Kombination aus mehr kreativen Assets und mehr Steuerungsoptionen. Performance Max bekommt mit bis zu 15 Videos pro Asset-Gruppe deutlich mehr Raum für Creative-Testing. Gleichzeitig unterstützt Google jetzt 9:16-Bildformate direkt im Editor. Das ist besonders relevant für Kampagnen, die auch in vertikalen Umfeldern wie Shorts oder anderen mobilen Placements sauber ausgeliefert werden sollen.

Auch Demand Gen wird praxisnäher. New-Customer-Acquisition-Ziele geben Teams mehr Spielraum, wenn Kampagnen nicht nur auf Conversion-Menge, sondern gezielt auf Neukundenwachstum optimiert werden sollen. Brand Guidelines und Text Guidelines adressieren ein bekanntes Problem vieler Werbetreibender: KI-gestützte Asset-Erstellung spart Zeit, birgt aber das Risiko, von Markenbotschaften oder rechtlichen Vorgaben abzuweichen. Mit den neuen Einschränkungen lässt sich dieser Spielraum enger definieren.

Das neue Campaign Total Budget ist vor allem für Aktionszeiträume interessant. Wer Flash Sales, saisonale Promotions oder Event-Kampagnen fährt, kann das Budget jetzt als Gesamtbetrag für einen festen Zeitraum anlegen, statt laufend Tagesbudgets nachzusteuern. Das vereinfacht die operative Steuerung und reduziert manuelle Eingriffe.

Einordnung: Mehr Automatisierung, aber mit mehr Leitplanken

Die Version 2.12 passt in eine breitere Entwicklung bei Google Ads: mehr Automatisierung in der Ausspielung, aber zugleich mehr Werkzeuge, um Markenführung, Messung und Qualität abzusichern. Genau das zeigen auch die neuen Funktionen für Tracking auf Kontoebene, für Final-URL-Reporting und für den Link-Check. Sie wirken klein, lösen im Tagesgeschäft aber reale Probleme in größeren Konten oder Agentur-Setups.

Search Engine Roundtable bewertet das Update deshalb auch als praktisch relevantes Editor-Release und hebt besonders die bessere Unterstützung für Demand Gen und die Übernahme von Web-Interface-Funktionen in das Desktop-Tool hervor.

Grafik-Hinweis: Eine Vergleichsgrafik „Vor Ads Editor 2.12 / Nach Ads Editor 2.12“ könnte drei Punkte gegenüberstellen: Creative-Kapazität in PMax, Steuerung von KI-Assets und Budgetplanung für kurze Kampagnen.

Was sich für den Arbeitsalltag ändert

  • Performance-Max-Setups prüfen: Gibt es genug Video-Assets, um die neuen Slots sinnvoll zu nutzen?
  • Vertikale Formate nachziehen: 9:16-Bildmaterial für Shorts- und Mobile-Placements vorbereiten.
  • Demand-Gen-Kampagnen auf NCA-Ziele und Brand Guidelines prüfen.
  • Aktionen und Promotions identifizieren, bei denen ein Gesamtbudget statt Tagesbudget sinnvoller ist.
  • Text Guidelines und URL-Checks für kontenweite Qualitätskontrolle einplanen.

Für Teams, die den Ads Editor intensiv für Massenbearbeitung, QA und Rollouts nutzen, ist das Update damit mehr als ein reines Komfort-Release. Es erweitert die operative Kontrolle genau dort, wo Google Ads zuletzt stärker automatisiert wurde.

Quellen

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